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Die Pettenhofener Gruppe ein moderner Wasserversorger

versorgungsgebietDie Pettenhofener Gruppe ist ein Zusammenschluss gemäß dem Gesetz über die kommunale Zusammenarbeit der Gemeinden Alfeld/Mfr., Berg, Pilsach, und den Märkten Kastl und Lauterhofen. Der Zweckverband ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts primär mit der Hauptaufgabe die Wasser-versorgung nach den Grundsätzen der Trinkwasserverordnung (TVO) sicherzustellen.
Von 1990 bis 2010 hat der Zweckverband eine Gesamt-sanierung seiner Versorgungs-anlagen durchgeführt. Dabei wurde zunächst eine Modernisierung der Maschinengebäude und technischen Einrichtungen durchgeführt. Die Aufbereitungsanlagen und die vorhandenen Betriebsgebäude können über eine zentrale Leitwarte im Wasserwerk überwacht und gesteuert werden. Zusätzlich wurden zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit zwei Notverbünde zu anderen Wasserversorgern gebaut. Eine dritte Verbindungsleitung zu einem Nachbarversorger ist derzeit in Planung. Nach Abschluss der Gesamtsanierung wurden vom Zweckverband rund 17,5 Mio/€ in alle Massnahmen investiert. Dies ist für so eine kleine Wasserversorgung, wie es die Pettenhofener Gruppe ist, eine verhältnismässig hohe Investitionssumme.
Der Wasserverkauf betrug im Jahre 2011 ca.327000 Kubikmeter. Der Kubikmeter Trinkwasser wird derzeit zu einem Arbeitspreis von 1,12 €/netto an die Verbraucher abgegeben. Hinzu kommt eine jährliche Grundgebühr, gestaffelt nach Zählergröße.(Grundgebühren)


Aufbau der Wasserversorgung des Zweckverbandes der Pettenhofener Gruppe

Wasserwerk_Schloegelsmühle UF_Anlage Netz_Pumpen Rohrkeller

Hauptbestandteile der Versorgungsanlagen bilden die zwei Tiefbrunnen mit Wasserwerk in Traunfeld, sowie der Hallerbunnen (Quelle) bei Lauterhofen. Die benötigte Wassermenge des Zweckverbandes Pettehofener Gruppe wird vorwiegend aus einem Karst-Kluft-Grundwasserleiter entnommen. Karstgestein hat aufgrund seiner Hohlräume im Untergrund sehr ergiebige Wasservorkommen. Diese werden im Angesicht des Klimawandels noch von großer wirtschaftlicher Bedeutung sein.Wasser aus dem Karst muss aufbereitet werden, hierzu bedient sich der Zweckverband einer der modernsten Aufbereitungstechniken die es derzeit für oberflächennahe Wässer gibt. Dazu wurde 2002 eine Ultrafiltrationsanlage im Wasserwerk Schlögelsmühle für ca 800 Tsd.€ errichtet.
Weitere Bausteine der Wasserversorgung sind die beiden Hochbehälter in denen das Trinkwasser gespeichert werden kann. Zusätzlich sichern die Speicherbehälter die Lösch-wasserreserven.
Das Leitungsnetz der Pettenhofener Gruppe hat eine Länge von ca. 113km. Den größten Anteil am Leitungsnetz machen die Rohre selbst aus. Dazu gehören aber auch Armaturen, die vorwiegend für Feuerschutzeinrichtungen und Absperreinrichtungen benötigt werden.
Da der Wasserverbrauch aufgrund der industriellen Abnahmen starken saisionellen Schwankungen unterliegt, ist das Leitungsnetz verschiedenartig bis zu einer Nennweite von DN250 aufgebaut.Beim Zweckverband sind vier verschiedene Rohrmaterialien verbaut. Diese haben die Bezeichnung Grauguss, duktiler Guss, Polyvinylchlorid PVC und Polyethylen (PE).
Den Zustand der Rohrleitung kann man über die Wasserverluste, d.h das Trinkwasser welches durch defekte Rohrleitungen im Boden versickert, ermitteln. Der Wasserlust der Pettenhofener Gruppe betrug im Jahr 2011 ca. 4% von der ins Netz eingespeisten Menge an Trinkwasser. Dies ist Aufgrund unsere Bodenverhältnisse ein sehr guter Wert, der kaum zu verbessern ist.